Internationaler Kirschblüten-Cup in Spremberg
7. März 2026
Der Internationale Kirschblüten-Cup in Spremberg war am Wochenende das Ziel der Jüterboger Judoka unter Begleitung ihrer Trainer Henry und Jakob sowie Kampfrichter Marvin.
Das Turnier lockte ca. 280 Sportlerinnen und Sportler in die Lausitz und Vereine aus Deutschland, Tschechien und Polen. Auf insgesamt fünf Mattenflächen wurde am Vormittag in den Altersklassen U9 und U11 um die Kirschblüten-Medaillen gekämpft.
In der U9 gingen bei den Mädchen unser Geschwisterpaar Hilda und Helena Marten auf die Tatami. Beide Schwestern zeigte auf der Matte ihren Siegeswillen und konnte Siege erkämpfen. Nur Helena musste sich an diesem Tag einer Gegnerin geschlagen geben.
Ähnlich erging es Hennes Riebe, welcher sich im ersten Kampf überraschen ließ und in den folgenden Kämpfen jedoch mit etwas Frust im Bauch zu überzeugen wusste und jeweils siegreich von der Matte ging. Abschließend kämpfte Emil Baier in seiner Altersklasse um die Medaillen. In einer gut besetzten Gewichtsklasse kämpfte er sich eindrucksvoll ins Finale. Den Finalkampf konnte er leider nicht so deutlich gestalten und musste sich schlussendlich durch eine strittige Entscheidung der Wettkampfleitung geschlagen geben.
Mit einer Goldmedaille sowie drei Silbermedaillen war dies jedoch eine beachtliche Ausbeute in dieser Altersklasse.
In der Altersklasse U11 reichte es für Lino Glock an diesem Samstag nicht zu einer Medaille. Nachdem er den ersten Kampf strittig verlor, zeigte er im folgenden Kampf um Platz 3 eine gute Leistung. Gegen den deutlich schweren Kontrahenten zeigte er gute Ansätze und konnte eine Wertung verzeichnen, welche schlussendlich nicht für den Sieg reichen sollte.
Friedrich Lorenz stand an diesem Tag einem für ihn bekannten Kontrahenten gegenüber, welchem er zuletzt in Strausberg noch den Vortritt lassen musste. Deutlich versierter ging er auf die Matte und ließ in beiden Kämpfen nichts anbrennen.
Anton Urban fand sich, wie bereits Emil in der U9, in einer stark besetzten Gewichtsklasse wieder. Souverän meisterte er seine Kämpfe bis ins Finale und traf hier auf einen starken Kontrahenten. Leider musste auch er sich durch eine umstrittene Entscheidung geschlagen geben.
1x Gold, 1x Silber sowie ein fünfter Platz hieß es am Ende für die U11.
In der U14 machte Emma Baier den Auftakt. Die Jüterboger Landesmeisterin der U11 des vergangenen Jahres ging als jüngste Starterin in der Altersklasse auf die Matte. Den ersten Kampf konnte sie leider nicht siegreich gestalten, aber zeigte sich im zweiten Kampf deutlich versierter und somit auch siegreich.
Thalea Grunwald kämpfte in einem Poolsystem gegen vier Kontrahentinnen. Gute Leistungen und ihr unbändiger Siegeswille verhalfen ihr zu einer guten Leistung, wobei nicht alle Kämpfe zu ihren Gunsten ausgingen. Besser erging es ihrer Teamkollegin Jolina Baer in ihrem Pool. Kampf für Kampf agierte sie souverän und ließ ihren Kontrahentinnen keine Chance.
Leon Bracke machte an diesem Tag den Abschluss. In einem guten besetzten internationalen Pool agierte er taktisch klug und technisch stark. Vorzeitige Siegen verhalfen ihm somit zum Gesamtsieg.
2x Gold, 1x Silber sowie 1x Bronze konnte die U14 für sich verbuchen.
Insgesamt erreichten die aus gesundheitlichen Gründen dezimierten Jüterbog trotzdem einen starken 5. Platz in der Mannschaftswertung